Hören Sie auf, nach einem technischen Co-Founder zu suchen!

Philipp Noack – Co-Founder von Venture Leap. Philipp ist seit 2008 in der Start-Up Branche tätig und hat in zahlreichen Projekten beide Seiten, vom Venture Kapital bis zum Gründer und Geschäftsführer, kennen gelernt. Hier teilt er einige seiner Erfahrungen.

Hören Sie auf, nach einem technischen Co-Founder zu suchen!

Als ich mein erstes Online Start-Up gegründet habe, habe ich die gleiche Frage gestellt: „Wie kann ich das entwickeln?” Mein Hintergrund ist Betriebswirtschaft, und ich war früher in den Bereichen Venture Kapital und Consulting tätig. Durch die Arbeit mit Unternehmern habe ich viel darüber erfahren, wie man ein digitales Unternehmen aufbaut. Sie hat mich aber auf die Herausforderungen nicht vorbereitet, die der Aufbau eines digitalen Produkts aus technischer Sicht mit sich bringt, geschweige denn die Leitung eines Entwicklungsteams.

Dann wurde mir klar, dass ich dies nicht ohne technische Hilfe tun konnte. Also sah ich drei Optionen:

  1. Programmieren lernen
  2. Technischen Co-Founder finden
  3. Hilfe von außen holen

1. Programmieren lernen

Es gibt eine Vielzahl kostenloser und kostenpflichtiger Kurse, die Ihnen helfen, sich die Fähigkeiten anzueignen, die Sie für den Einstieg in die Programmierung benötigen. Aber wenn es darum geht, eine Idee auf den Markt zu bringen, ist oft die Geschwindigkeit von Bedeutung. Programmieren zu lernen war für mich leider keine Option. Das sollte Sie jedoch keineswegs davon abhalten, sich wertvolles technisches Wissen anzueignen.

Es ist wichtig, einen Code lesen zu können, auch wenn Sie programmieren nicht können. Es wird Ihnen helfen, die Arbeit von anderen zu bewerten.

2. Technischen Co-Founder finden

Meine erste Anregung war, auf die Jagd nach einem mythischen technischen Co-Founder zu gehen: jahrelange Erfahrung, kennt das Produkt, UI/UX, kann Front- und Backend-Entwicklung, kennt das Geschäft und ist natürlich bereit, für Aktienbesitz zu arbeiten.

Raten Sie mal, was daraus geworden ist…

Ich arbeitete jahrelang mit vielen Start-Ups zusammen, und obwohl sie die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit anerkennen, bleiben sie oft bei der Suche nach dem richtigen technischen Co-Founder stecken.

Leider ist dies auch der Schritt, bei dem viele Unternehmen scheitern oder sich zum Scheitern in der Zukunft verurteilen. Lassen Sie uns in die Tiefe gehen.

Was trägt ein technischer Co-Founder zu Ihrem Unternehmen bei

Der Legende nach hat der technische Co-Founder die Fähigkeiten, das Produkt zu entwickeln, das sich sein Partner ausgedacht hat. Das ist doch weit weg von der Realität.

Die besten digitalen Produkte sind ein Werk mehrerer Spezialisten. Ein technischer Co-Founder, der ein ausgezeichneter Programmierer ist, kann trotzdem an die Fähigkeiten mangeln, um Ihre Vision ins Leben zu rufen.

In der Realität ist es so, dass selbst die besten technischen Co-Founders immer noch weitere technische Experten hinzuziehen müssen.

Probleme bei der Suche nach einer einzigen Person

Sie sollen alle Ihre Hoffnungen auf einen einzigen technischen Co-Founder nicht setzen. Das Problem liegt darin, dass bevor Sie überhaupt einen Investor gefunden haben, haben Sie Ihre Kontrolle über das Unternehmen erheblich eingeschränkt. Ein Co-Founder wird mehr als nur eine Aktienbesitz an dem Projekt wollen. Er wird oft bei betrieblichen und geschäftlichen Entscheidungen mitsprechen wollen.

Ein Grund warum so viele Start-Ups scheitern, ist weil die Co-Founders sich nicht auf eine klare Vision für ein Start-Up einigen.

Ein weiterer Grund ist, dass ein technischer Co-Founder keine Garantie für den erfolgreichen digitalen Produkt ist. Er braucht immer noch ein Team von Experten. Er weiß aber nicht welche Experten er braucht, bis in den späteren Entwicklungsphasen des Produktes.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die guten technischen Co-Founders auf dem Markt kaum zu finden sind. Es gibt natürlich eine kleine Menge hervorragender Entwickler, die direkt aus den Unis kommen. Und für sie gibt es so viele anziehende Arbeitsmöglichkeiten bei Facebook, Google und anderen sehr gut finanzierten Start-Ups, dass in 99% der Fälle können Sie mit ihnen nicht konkurrieren.

3. Hilfe von außen holen: Agentur vs. digitales Produktstudio

Wenn Sie Hilfe von außen benötigen, müssen Sie wissen, wonach zu suchen. Stellen Sie folgende Fragen, um den richtigen Partner zu finden. Das war eine bittere Pille, da ich mir diese Fragen am Anfang nicht gestellt habe:

  • Wie übersetze ich meine Produktvision in technische Begriffe?
  • Wie leite ich und kommuniziere mit dem technischen Team?
  • Bin ich mir über die Kernfunktionen für mein MVP im Klaren?
  • Wenn ja, habe ich diese Annahmen tatsächlich getestet?

Wenn Sie all diese Fragen mit einem selbstbewussten Ja beantworten können, können Sie wahrscheinlich mit einer Software-Entwicklungsagentur zusammenarbeiten. Wenn nicht, sehen Sie sich unseren Ansatz genauer an: Das digitale Produktstudio.

Doch bevor wir uns damit befassen, möchte ich Ihnen meine Erfahrungen mit Software-Entwicklungsagenturen mitteilen.

Zusammenarbeit mit einer Software-Entwicklungsagentur

Letztendlich entschied ich mich für die Zusammenarbeit mit einer Agentur, bei der ich Kontakt zu einem Remote-Entwickler hatte. Denken Sie daran, was ich vorhin geschrieben habe: Ich hatte keine Ahnung, wie man ein technisches Team leitet. Nichtsdestotrotz ließ mich die Agentur „meinen“ Entwickler direkt anleiten, aber ohne Input oder Anweisungen bezüglich:

  • Wie übersetze ich meine Produktvision in technische Begriffe?
  • Sind die von mir gewünschten Funktionen im Anbetracht meines Budgets realistisch?
  • Macht dass, was ich erreichen will, überhaupt Sinn?

Am Ende wurde etwas entwickelt, es war teuer, es war fehlerhaft, und egal, welche ausgefallenen Funktionen ich mir ausdachte, die Konversionsrate änderte sich kein bisschen. Es war frustrierend. Ich habe die Agentur gewechselt, aber die Ergebnisse haben sich nicht geändert. Als Folge – viel Geld verschwendet, es drohten Gerichtsverfahren und die Produkteinführung verzögerte sich um 9 Monate.

Was könnte also die Alternative sein?

Digitales Produktstudio als Ihr technischer Co-Founder

In den letzten 8 Jahren habe ich mit vielen Start-Ups in der Frühphase ihrer Entwicklung gearbeitet. Wir haben uns in dieser Phase oft auf Software-Entwicklungsagenturen verlassen. Aber immer, wenn wir keinen technischen Experten im Team hatten, waren die Ergebnisse meist enttäuschend.

Was soll man also tun, wenn man eine brillante Idee hat, aber nicht über das technische Know-How verfügt, um sie umzusetzen?

Im Jahr 2019 habe ich mich mit meinem guten Freund Daniel zusammengetan, um dieses Problem zu lösen und unsere gemeinsame Vision ins Leben zu rufen: digitale Produkte – richtig gemacht!

Als digitales Produktstudio verfügen wir über das interne Fachwissen, um Ihre Idee zum Leben zu erwecken. Wir sind nicht auf ein einzelnes Kompetenzspektrum beschränkt. Dank der Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmen hat unser Team die zahlreichen Erfahrungen gesammelt . Deshalb wissen wir, was funktioniert und was nicht.

Als digitales Produktstudio sind wir bei der Vergütung flexibel, nach dem ersten Festpreis für MVP können wir über einen IT 4 Equity-Deal sprechen. Die Zusammenarbeit mit uns stellt Ihnen unser technisches Fachwissen zur Verfügung und lässt Sie die Kontrolle über Ihre Idee behalten, die Sie bei der Zusammenarbeit mit einem Co-Founder oft teilweise aufgeben müssen.

Selbst den besten technischen Co-Founders fehlt es an der geschäftlichen und technischen Erfahrung, die ein Studio zu Ihrem Produkt beitragen kann.

Wenn Sie es vorhaben, ein profitables digitales Produkt zu entwickeln, ist es sinnvoll, mit einem erfolgreichen Studio zusammenzuarbeiten, anstatt mit jemandem, der vielleicht ein brillanter Techniker ist, aber noch nie eine Idee ins Leben gerufen hat.

Möchten Sie mehr über die Zusammenarbeit mit einem digitalen Produktstudio als technischer Co-Founder erfahren? Dann klicken Sie hier.

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